Fisch ist vielfältig im Geschmack und liefert dem Körper wichtige Nährstoffe wie Eiweiß, Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe.
Ein- bis zweimal die Woche gehört Fisch auf den Tisch, so sagen es die gängigen Ernährungsempfehlungen. Doch die Meere sind überfischt und auch Fische aus Aquakulturen haben zunehmend ein schlechtes Image. Da stellt sich die Frage: Stimmt das so?
Fisch ist ein hochwertiger Eiweißlieferant, welches wiederum leicht verdaulich ist. Hundert Gramm Fisch enthalten bis zu 20 Gramm hochwertiges Eiweiß.
Fisch ist der beste natürliche Lieferant für die wertvollen Omega-3-Fettsäuren. Der Körper braucht sie, kann sie aber nicht selbst herstellen. Warum also nicht einfach mehr Fisch essen und so die Omega 3-Zufuhr unterstützen?
Weitere wichtige im Fisch enthaltene Inhaltsstoffe sind verschiedene Vitamine, insbesondere Vitamin D sowie Mineralstoffe und Spurenelemente.
Die Meere sind überfischt...
Seit der kommerziellen und industriellen Befischung der Meere hat der Fischbestand um geschätzte 90% abgenommen. Bereits seit Jahrzehnten können die Erträge aus dem Meer nicht mehr gesteigert werden. Die natürlichen Fischbestände können den Bedarf schon seit über 30 Jahren nicht mehr decken. Viele Bestände sind mittlerweile massiv überfischt oder bereits zusammengebrochen. Wissenschaftliche Schätzungen gehen davon aus, dass in 20 Jahren keine nennenswerten Fischbestände im Meer vorhanden sein werden. Gleichzeitig ist der Fisch aus den Meeren heutzutage einer massiven Belastung durch Umweltverschmutzung ausgesetzt. Vermehrt wird in den Organen und dem Fleisch der Fische eine erhöhte Konzentration an Schwermetallen und Plastik nachgewiesen.
Einen besseren Fisch kann man nicht kaufen!
Man unterscheidet offene natürliche Systeme in Flüssen, Seen oder Meeren und geschlossene Systeme in einem Gebäude. Bei offenen Systemen, wie z.B. in norwegischen Fjorden, beeinflussen sich die in Gefangenschaft gehaltenen Bestände sowie die natürlichen Bestände gegenseitig. Es werden Krankheiten und Parasiten übertragen, die teilweise nur mit Hilfe von Technik, Chemie oder Medikamenten kontrolliert werden können. Bei einer geschlossenen Anlage, wie bei Altbergfisch, ist der Austausch mit der Natur nicht gegeben. Eine Kontamination von Parasiten oder Krankheiten durch Wildbestände ist ausgeschlossen. Demzufolge benötigen wir keine Chemie und Medikamente. Im Gegenteil, ein potentieller Einsatz von Chemie und Medikamenten würde die natürliche Wasseraufbereitung durch Bakterien und somit das Wohl der Fische gefährden. Unser Anlagenkonzept basiert auf dem System, die natürlichen Prozesse zu unterstützen und zu steigern. Die interne Klärung des Wassers erfolgt auf technisch-biologisch höchstem Niveau. Da wir die gesamte Zucht in einem in sich geschlossenen System durchführen, sind Rückverfolgbarkeit und Lebensmittelsicherheit beim Aufwachsen des Zanders in allen Facetten gewährleistet.
Durch regionale Aquakultur schonen wir die Bestände der Meere und sind in der Lage frischen Fisch schnell und auf kurzen Wegen zum Verbraucher zu bringen. Unser Fisch geht frisch von der Anlage zum Kunden und musste aufgrund der kurzen Lieferwege niemals eingefroren werden.
Frischer und schneller geht es nicht! Selbst der World Wildlife Fund (WWF) empfiehlt in seinem Fischratgeber Zander aus geschlossener Aquakultur gegenüber dem Wildfang.
Interessant zu wissen: Fisch ist gut für die Umwelt!
Vergleicht man bei der Erzeugung tierischen Proteins den Verbrauch von Ressourcen und die gleichzeitige Erzeugung von Emissionen, wird mehr als deutlich, dass Fisch aus Aquakultur den geringsten ökologischen Fußabdruck hat. Es wird gegenüber Rind & Co. deutlich weniger Futter bei der Fischzucht verbraucht. So erzeugen Fische aus 1.1 Kilogramm Futter ein Kilogramm Fisch. Im Vergleich das Rind, das für ein Kilogramm Fleisch ca. 7 kg Futter benötigt. Gleichwohl die Aquakultur Energie und Wasser verbraucht, ist in einer Gegenüberstellung aller Prozessschritte der totale Verbrauch von Ressourcen deutlich geringer gegenüber anderen Tierarten.
Quelle: www.kaiserzander.de
